Viel Koch verdirbt Hessens Brei

14 01 2008

Das nenn ich eine niederschmetternde Nachricht für Roland, den Koch mit der weissen Mütze und dem Prochnow-Tribute-Gesicht.

In Hessen stieg die Jugendkriminalität und die Gewaltverbrechen überproportional im Vergleich zu anderen Bundesländern seit seinem Amtsantritt an. (Quelle: Reuters).

Darauf gönnen sich die Mitglieder der SPD höchstwahrscheinlich erst einmal einen herzhaften “Frankfurter Applaus” (das Geräusch, welches dann erklingt, wenn ein Heroinsüchtiger nach einer Vene in der Armbeuge sucht).

Armer Roland, was nun? Vollmundige Verprechen klingen wieder auf, als er in Hessen antrat mit dem Wahlversprechen, daß nun alles sauberer-gerechter-straffer werde. Der starke Mann aus Wiesbaden scheint richtig gut angekommen zu sein in den Sozialverklappungsghettos von Frankfurt und Kassel. Zumindest wirkt es so, als ob die Jungs und Mädels sich jetzt so richtig Mühe gegeben hätten und es ihm so richtig zeigen wollten.

Wie man Roland Koch einschätzen kann,sitzt er nun schmollend in Berlin auf Angies Schoß und greint darüber wie böse alle sind.

ODer er beweist als vermeintlich starker Mann demagogisches Geschick, indem er einer temporären Amnesie erliegt und beim nächsten Wahlgang wieder mehr härtere Strafen und bessere sauberere Integration verspricht. Die könnte man doch in Lagern vollziehen. Oh, Verzeihung, Lager klingt so anrüchig, daß die Laterne aus H. Schmidts/Pochers Studio hier gleich aufleuchtet. Camps sagt man ja eher dazu,  heutzutage.

Gespannt wie ein Flitzebogen, was die Strategische Dreifaltigkeit  aus Stasi-Stäuble -Flaming Roland und Supermerkel wieder aushecken könnte, verbleibt

Gemaux


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