Emmas Sieg die 2.

11 02 2008

….Da sind sie nun unsere Nachwuchsmänner und stehen orientierungslos in einer androgynen bis rosafarbenen Welt. Sobald auch nur der Ansatz, quasi ein Flimmerhärchen, von Testosteron zu spüren-lesen-sehen ist kommt garantiert die jeweilige Frauengleichstellungsbeauftragte aus ihrem Loch geschossen.

Falls sie in ihrem Großunternehmen oder noch besser, ihrer Behörde noch nicht wissen, wer das ist: Sollte ihnen auf dem Gang eine Frau entgegen kommen die , meist im Matronenformat, eine auberginefarbene oder rote Kurzhaarfrisur trägt und auf deren Revers das biologische Weiblich-Sigel prangert, dann gehen sie als Mann einen Schritt zur Seite. Sollte diese vor ihnen gehen, machen sie sich doch einen Spaß daraus und sprechen sie scherzhaft mit „Entschuldigung der Herr, könnten sie mir eventuell sagen, wo“ meist dreht sie sich dann schon um. Weil sie sie mit einem Mann verwechselt haben. Das wird sie toll finden.

Kommen wir zurück zu unseren Jungs. Stellen sie sich das Traumprodukt einer feministischen Wahnvorstellung vor. Der kleine Malte wächst bei seiner allein erziehenden Mutter auf. Die einzigen Männer die er wahrnimmt, bisher wahrgenommen hat, sind die wechselnden Bettpartner seiner Mutter, weil diese mittlerweile völlig verunsichert ob sie sich dem aufdiktierten Selbstverwirklichungswahn weiterhin hingeben will, obwohl sie doch eigentlich nur so leben will wie ihre Mutter (soll es geben, Alice, traurig aber wahr) und -wenn er ganz viel Glück hat- der wöchentliche Besuch seines Erzeugers.

Er hat also nicht die leiseste Vorstellung, was Mannsein auch ausmacht. Ja schlimmer, anstatt sich auf die Männerwelt vorbereiten zu können, hat er auch noch nur Kindergärtnerinnen um sich herum. Dieser, ehrlich zugegeben, traurige Umstand rührt nun mal aus einer zivilisatorischen Entwicklung.

Ein Mann der die Kinder hütet, galt bisher als durchaus unattraktiver und auch nicht fähig Heim und Familie zu verteidigen. Gemaux weiß wovon er spricht.Tief drinnen sind wir halt alle noch Urmenschen, die mit dem Knüppel auf der Schulter ins Gebüsch kacken und Baumrinde zum Abwischen nehmen. Ist ja auch noch nicht so lange her. Nun haben unsere Jungs aber einen Nachteil. Sie kommen im 7.frauenfreundlichsten Land der Welt (lt. Spiegel) zur Welt in der die Welt immer weiblicher geprägt ist.

Ein durchaus interessantes Experiment hat ergeben, dass Diktate, in denen die Jungs vorher immense Fehler fabriziert haben, mit eher maskulinem Wortlaut fast fehlerfrei geschrieben worden sind. Das simple Austauschen von dem Wort Puppe mit Traktor brachte schon etwas. Nachdem sie den Vormittag über Fußball spielen durften, saßen selbst bekennende Leseverweigerer mit Inbrunst zusammen und lasen einen Kickerroman im Kettenleseverfahren. Komische Sache. Woran das wohl liegen mag. Dachten sich dann auch Wissenschaftler.

Es bedarf also einer Studie und wissenschaftlicher Arbeit, damit festgestellt wird, dass sich Jungs (ungeachtet ihrer sozialen Herkunft und Entwicklung) eher mit Technik und Sport identifizieren und begeistern können als mit Ponyhof und Puppen.

Gemaux zieht da schon mal gerne den Hut vor soviel wissenschaftlicher Erkenntnis und innovativer Forscherkunst.

Nun wollen wir den Feminismus nicht verteufeln. Eine Frau die wählen gehen darf, wischt auch schon mal bereitwilliger die Essensreste vom Tisch.

Wir wollen den Extremismus verteufeln. Egal wo er auftritt. Feminismus ist Extremismus und sorgt dafür, dass Jungs nachweislich in der Grundschule schlechter beurteilt werden als Mädchen. Unser kleiner Malte hat bis zu seinem 10. Lebensjahr nicht eine männliche Autoritätsperson erlebt. Er weiß überhaupt nicht wo seine Grenzen sind. Zum einen weil Mama bei allen Aktivitäten eher mit Angst reagiert, als es Papa tun würde (schmeiße das Baby in die Luft und fang es auf- das Kleine kräht vor Vergnügen, nur der weibliche Familienteil wird schneeweiß) zum anderen, weil Mama schon mal Sachen durchgehen lässt, die Papa rigoros mit Bestrafung ahnden würde. Das fängt beim Testphasenbeginn der Kleinen an. Wenn sie austesten, bei wie vielen Schreien und in welcher Tonlage Mama direkt wieder an meinem Bettchen steht. Wäre Papa da, würde er lenkend eingreifen und sagen. „Warte noch, gleich ist Ruhe“ weil Männer zum einen faul sind und zum anderen wissen, dass da jemand nur antesten will. Und in solchen „Gefühlserpressungssituationen“ meist erstaunlich gelassen bleiben. Weil Männer halt gelernt haben, dass man verloren hat, wenn man zu früh nachgibt. Das ist nicht immer ein Vorteil, aber Gemaux hat an eigener Tochter gelernt, dass es durchaus auch mal Sinn machen kann, einfach ins Zimmer zu huschen, unbeteiligt zu schauen und wieder zu gehen. Und die Tochter sagt seit geraumer mit Inbrunst „Papa“.

Es gibt sicher einige Gegenbeispiele. Aber ich bleibe bei meiner ersten Aussage, dass Feminismus nur eine weitere Form des Extremismus ist. Das lässt ja schon der arabische Vergleich zu wenn man Al-Qaida mal falsch betont ausgesprochen hat. Dann wird aus einer terroristischen Organisation auf einmal ein weibliches Wesen. Die perfiden Araber wussten schon damals, dass die Grenzen zwischen Bomben und Busen haarfein sind.

Gruß und schönen Wochenanfang

Gemaux


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