heisst aus dem amerikanischen ja sinngemäß ” öffentliche Aufbahrung einer Leiche”.
Nun mag man mit bissigem Zynismus direkte Vergleiche zur NationalElf ziehen, die sich Wider erwarten doch recht manierlich geschlagen hat, gegen die Jutschipupidolskis.
Allerdings reicht es dem Gemaux auch, dass in jeder popeligen Besprechung schon Anglizismen benutzt werden, wenn jemand profan nur nach Kaffee fragt, oder ob das er mal kurz aufs Töpfchen müsste. Besonders schlimm wird es je “marketinglicher” die Leute werden.
Der Gemaux unterstützt daher die von -dem wahrscheinlich perfektesten Radiosender des öffentlich rechtlichen Sendebereichs- 1Live (die “Jugendabteilung” des WDR) folgende gestartete Kampagne:
Man geht nicht mehr zum Public Viewing sondern zum
! RUDELGUCKEN !
Helfen auch SIE mit bei der Verbreitung des deutschen Begriffs für die feuchtfröhlichen Zusammenkünfte auf Plätzen und in Kinosaälen.
Dieser Begriff drückt ungleich mehr aus, als dieses schnöde (und von vornherein falsche) englische Modewörtchen.
Ab heute nur noch Rudelgucken. Das weckt auch gleich ganz andere Assoziationen, die so eigentlich das genaue Gegenteil von öffentlicher Aufbahrung darstellen. Eher die Veranlassung des Zustandes, die nach einer geraumen Zeit dann zur Aufbahrung führt.
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