Ferien auf Ameland

23 08 2011

Der Gemaux macht wieder Ferien. 2 Wochen in denen man mal die Seele baumeln lassen kann. Den lieben Gott ‘nen guten Mann sein lassen kann.
Dieses Mal gings nach Ameland. Auch wieder Nordseeküste. Gut, man hätte auch wieder nach Borkum fahren können.
Nun ist für den Gemaux ja erst Urlaub, wenn um ihn herum fremde Sprachen gesprochen werden und schon die Verkehrsschilder anders sind als in Deutschland. Da aber Gemauxens Zugewiesene gerne an die Küste möchte, blieb nur Holland.
Und dann halt mal Ameland.
Und was soll der Gemaux sagen….dei Insel ist schön. Schon mal in Keitum auf Sylt vorbeigeschaut? Ganz Ameland sieht so aus wie Keitum. Dann noch die frisch renovierte Ferienwohnung dazu. Bei FW de Jong im Polderweg in Nes. Problemlos gebucht über ein Onlineportal.
Klingt zu schön um wahr zu sein? Und zu töffte, als das der Gemaux darüber schreiben würde?
Kennen sie Gernot Hassknecht aus der heute-show?
Stellen sie sich einfach die ersten Sätze vor, kurz bevor er explodiert.
Denn Gemaux sitzt jetzt den dritten Morgen um 06.00 Uhr in seiner Urlaubsreise am Rechner. Weil der verwachsene Schwiegervater der plumpen Vermieterkuh genau gegenüber dieses schmucken Ferienreihenhäuschens 5…in Worten F.Ü.N.F Hähne hat.
Nicht, das das Allein nicht ausreicht, nein die Viecher sind auch noch in ehemaligen Kaninchenställen untergebracht und schön am Grundstücksrand aufgereiht. So dass auch ja ein Hahn mitbekommt, was sein Nachbar gerade kräht.
Multiple Hassfantasien bilden sich in diesen Momenten. Die Spitze bildet ein Kettensägenmassaker und anschliessendes Hähnchengrillen.
Wie geht man dagegen vor? Wie kommt man gegen jahrhunderte Inselinzucht an? Noch dazu, wenn man nur über rudimentäre Niederländischkenntnisse verfügt?
Hier auf so einer Insel heisst jeder dritte deJong. Ein Anruf beim Tierschutzbund wär da genauso sinnig wie einmal gegen den WInd pissen.
Vor allem stört sich dieser degenerierte Zellhaufen noch nicht einmal daran. Ist ja auch klar, er war ja mal Bauer.
Sozusagen die niederländische Klischeeerfüllung. Ein von Inzucht geprägter Bauer der sich aus Indonesien eine Frau kommen liess. Seine Erste kann es nicht. Denn der Sohn (nach Selbstauskunft bezeichnet er sich als Sohn) hat genau dieselben Verwachsungen, aber keinerlei Anzeichen die auf Genmaterial aus Indonesien deuten würden. Das Tolle am Insulanerleben ist ja, das man nie wirklich fremd gehen kann. Irgendwie gehören die Ureinwohner ja alle zur Familie.
Immerhin scheint er sich seines genetischen Angebots gewahr geworden zu sein und hat sich eine min. 10 Jahre jüngere – zwar nette – Plumpskuh geangelt. Die er natürlich noch nebenher im örtlichen Großhandel schuften lässt. Er selbst gibt zwar vor, auch noch zu kellnern, aber Gemaux vermutet mal eher, dass die Kneipe ihm selbst gehört.
…Vorschläge werden gern angenommen


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