Nein, dies wird kein Lukas Podolski Tribute Thread. Der arme Poldi möcht so gern heim zu Mama nach Köln, dass er einem schon fast leid tun kann.
Gemaux meint damit unsere ehemaligen „Masters of the Universe“. Der Gemaux freute sich diebisch, dass aus den Herren des Universums Bettelknechte, Wimmerlinge und freie Finanzbeamte geworden sind.
Eventuell hat Gemaux auch nur zuwenig Ahnung von der Materie, aber er findet, dass sich die Herren in den mittleren und oberen Etagen der Banken aufführen wie kleine Kinder.
Allen voran mein liebster Schweizer, das Ackermännchen. Merkels ehemaliger Vorzeigebanker kochte erst mit dem Bassetface ein Süppchen und liess dann andere kosten. Die fanden die Mischung nicht schlecht und beantragen nun nach und nach die Staatshilfe.
Erst flehten sie den Staat an. Sie wissen doch übrigens noch wer eigentlich der Staat ist? Sie, lieber Leser. Leider wissen das die, sich selbst vom Staat losgelösten, Personen nicht mehr. Also die Politiker und immer klarer werdend auch die Banker unserer Nation. Der Einzige der mit einem schlechten Gewissen sich mit Händen und Füssen gegen die Filzdoktrin zu wehren scheint ist der Chef aller Finanzbeamten, unser Steinbrück.
Leider wird er durchweg abgebügelt. Da treten die Herren im Nadelstreifen schon wieder grosskotzig auf und verbitten sich eine zu große Einflussnahme des Staats auf ihre Art zu Wirtschaften. Die armen Herren haben anscheinend morgens keinerlei Zeit und Musse, sich mal die Nachrichten anzuhören.
Da kommt mit steter Regelmässigkeit die Meldung, dass eine eigentlich gut laufende Firma Insolvenz anmelden muss, weil die zuständige Bank keinen Kredit mehr vergibt. Jahrelang durchgewunkene Kredite bei solventen Firmen werden neu behandelt und die Bosse müssen Bittstellerartig vorstellig werden zur Neuverhandlung.
Weil die Banken ausbremsen um ihre eigenen Bilanzen zu bereinigen. Das zeugt von einer immensen Impertinenz. Erst fahren sie den vielzitierten Bus mit 130 gegen die Wand, betteln um Reperaturkostenübernahme durch den Staat und lassen dann niemanden einsteigen.
Nein im Gegenteil, anstatt mit dem firsch renovierten Förderfahrzeug nun alle mitzunehmen, die durch Bankers Verschulden in die Bredouille geraten sind und zu helfen, dass jene weiter von A nach B gelangen,sitzen die Herren mit Ihrem verstockten Arsch fest auf dem Geld und lassen den Idiotentürsteher seinen äquivalenten Satz zum „Du kommst hier nich rein!“ herunterleihern. Selbst die Angestellten des obersten Räuberleiters Steinbrück sind da nun so freizügig wie Prinz Karneval und schmeissen demnächst Nachzahlungen der Pendlerpauschale hinaus. Nur unsere Banker nicht.
Deswegen sollten wir alle mal auf die Bank gehen und unser Konto leerräumen. Macht natürlich kein Schwein. Dem Deutschen ist das Protestieren gegen Sachen, die die Wirtschaft betreffen, ab erzogen worden. In Italien, Frankreich, Griechenland dauert es keine 5 Minuten und die ersten Hundertschaften der Polizei müssen das Feld räumen, weil ALLES auf die Strasse geht.
In Deutschland geht man nur auf die Strasse, wenn Rechte demonstrieren. Nicht aber, wenn der eigene Arsch demnächst auf Grundeis laufen könnte, weil die Banken den Unternehmen keine Überbrückungskredite gewähren, oder wenn dann nur zu völlig überzogenen Konditionen. Stichwort Automobilindustrie. Und da gehts noch nicht einmal um die Produzenten. Sondern in erster Linie um die Zulieferer. Dicke Auftragsbücher und Forderungshefte unter dem Arm geklemmt, bekommen sie nun höchstens ein Glas Wasser aus dem Kran der Toilette im Bankgebäude. Aber keinen Kredit mehr.
Hallo Herr Ackermannund Kollegen in der Riege:
Wenn es keine Unternehmen mehr gibt, die Geld erwirtschaften, dann habt ihr auch nix mehr womit ihr arbeiten könnt. Globalisierung fängt nicht in Timbuktu an, sondern im Dorf um die Ecke, wo ein Unternehmer gerade wieder abgeschmettert wird, damit euer Jahresziel nicht ganz so beschissen ausfällt.
Schönes WE,
Gemaux

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