Sinnlos…

29 06 2008

Wenn einem so rein garnichts in den Sinn zum Schreiben kommt- man also völlig Sinn-los ist, hilft dem Blogger ein Blick auf die Suchbegriffe, mit denen Leute auf einen Blog stossen, um wieder eine Fülle von Anregungen zu bekommen.

Hier die Highlights des 25.06.08:

  1. wer zahlt eine brustvergrößerung: Im Zweifelsfall der nette Stecher mit der gepimpten Karre von nebenan. Oder RTL. Aber auch nur, wenn man ganz doll traurig darüber ist und die Kamera richtig draufhalten lässt. Sollte eine psychologische Indikation vorliegen, sogar auch die Krankenkasse. Das erfordert aber eine geraume Vorlaufzeit. Allerdings kann es auch passieren, dass der Seelenklempner den Geist oder das Selbstbewusstsein so aufbaut, dass man die OP gar nicht mehr machen lassen will. Schade dann für den Chirurg, der sich die nächste Rate für das Boot/das Auto/das Haus dann nicht leisten kann.
  2. emo schminktipps: Es trifft mich zutiefst, wie viele Jugendliche auf meinen Blog gelangen und sich erhoffen hier Tipps dafür zu bekommen, wie sie noch lächerlicher durch die Weltgeschichte schlurfen können. Hier die ultimative Antwort: beim nächsten Ritzen einfach das Blut etwas andicken lassen und dann als Kajalersatz nehmen. Und immer SCHRÄG SENKRECHT mit der Rasierklinge über den Unterarm gehen. Übrigens gibt es das ultimative Stofftier für Emos, zu Kuscheln und richtig doll traurig sein:
  3. herrkunft begriff public viewing: Herr Kunft suchte nach dem Begriff Public Viewing. Der Begriff kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet soviel wie „öffentliche Aufbahrung“ . Ins Deutsche unübertragbar hat sich nun in NRW der Begriff „RUDELGUCKEN“ durchgesetzt. Dieser sollte bald den Einzug in den Duden finden.
  4. begriff chauvinismus: Hier die Wikipediaversion für den männlichen Chauvinismus, der heute allerdings vom weiblichen abgelöst wurde: Von der Frauenbewegung wurde in den 1970er Jahren der Begriff „male chauvinism“ (englisch für „männlicher Chauvinismus“) geprägt. Er bezeichnet patriarchalisch geprägte bzw. sich patriarchalisch verhaltende Männer, die glauben, allein aufgrund ihres Geschlechts einen Überlegenheitsanspruch über Frauen herleiten zu können (siehe auch Machismus). Reiner Frauenhass wird als Misogynie bezeichnet.
  5. em 2008 public viewing great britain: What do England, Scotland, Wales, Ireland do have in common with Malta, Kasachstan, Liechtenstein, Luxemburg? They have to watch the EM in front of their TV. Oder in den Städten die sich in der Nähe der Standorte der British Forces Germany befinden. Hier mein Gruss an BFBS auf 96.5. Like to listen to ur station every day. Wo sonst Grossbildleinwände aufgebaut werden auf der Insel entzieht sich völlig meiner Kenntnis.
  6. hessen wahlversprechen jugendkriminalit:….ät häng ich hinten dran. Wie das aussieht mit der Wahl und was Scarface Koch nun süffisant bei Ypsilanties Hammerwerferverein blockiert kann man in den einschlägigen Nachrichten bewundern. Und beim Jauch konnte man auch bewundern, wie Ypsi mit ohne Gimmick mit Niederlagen umgehen kann und wie viel sie an Allgemeinbildung und der Speziellen besitzt. Ich glaub sie rutschte auf 500 herunter?
  7. eine bank auszurauben oder eine zu grü:…nden. Wie mich ein freundlicher Broker berichtigte stammt es aus Brechts Dreigroschenoper. Dieses fulminante Werk Weimarer Kulturglanzzeit bedeutete viel für die damalige Zeit ein Novum in Bezug auf Gesellschaftskritik. Was danach folgte, nachdem die Herren Papiertiger und Beweger immenser Zahlen auf einmal auf ihren Konton ein leises „Puff“ (wieviele Suchanfragen wegen dieser 4 Buchstaben hier wieder landen…) vernahmen und sich entschlossen  an einer Frühform des Bungeejumpings mit ohne Seil teilzunehmen, ist hinlänglich bekannt und sorgt immer noch in einigen dumpfen braunen Kreisen für Verzückung . Das Springen wünscht man neuerdings wieder vielen, die dafür sorgen, dass Grundnahrungsmittel für einige auf der Erde unerschwinglich werden. Global betrachtet. Den Ausspruch selber hat vor allem der Herr Greenspan bekannt gemacht. Seines Zeichens Grandsegnieur der Finanzwelt und ehemaliger Guru eines jeden Handelsblattabonnenten.

Und heute abend werden wir nicht Europameister. Wenn ich mit den Holländern schon falsch lag, dann bitte hier mit auch. So nun auf zum Rudelgucken.

Schönen Wochenanfang wünscht

Gemaux





Guck mal Mami, ein Emo

28 04 2008

ich wollte dich nur mal darauf aufmerkam machen das nicht alle emos deprisiv sind und das sich nicht alle ritzen wer sich ritzen will findet immer einen grund und wer es nicht will der macht es auch nicht!!!! emos zeigen ihre gefühle offen und das hat nix mit depressiv zu tun!!! und alle die bilder die alle so im internet sehen und so toll finden sind auch emo haft denn si e zeigen gefühle also sollen die leute emos nicht verarschen ich sage nicht das du das tust aber ich wolte as hier mal klar stellen …………naja………………ich hoffe du antwortest mr …………….am besten du schikst mir ne e-mail……..denn ich weiß nicht ob ich deine seite wieder finde =D.naja liebe grüße

Diesen repräsentativen Kommentar fand Gemaux auf einer Seite, die den Gemaux neidisch macht. Denn die Klicks steigern sich, sobald jemand in seinem Blog die Wörter Ficken, Emo, Schwul, Gay oder sonstigen Augen glasig werden lassenden Wortlaut verwendet. Viele Seiten spielen so bewusst mit diesen Worten, dass man schon annehmen möchte, dass ein krankhaft gesteigertes Aufmerksamkeitsbedürfnis vorhanden ist. Wobei das ja bei jedem Blogger latent vorhanden sein muss. Also zumindest der Gemaux hat schon gerne etwas Aufmerksamkeit.

Allerdings versucht der Gemaux ja immer einen gewissen Standard zu wahren. Dieser beinhaltet zum Beispiel boshaften Sarkasmus oder plumpe Ironie. Aber immerhin, auf einem wie ich finde durchaus gutem Niveau.

Emo ist da anders. Auch wenn die Emomädels und Ritzejungs das gerne anders sehen würden. Emo versucht gar nicht erst in die Tiefe zu gehen. Das sieht man schon an den Klamotten. Früher bezeichnete man schlecht bekleidete überschminkte Mädels als Damen des horizontalen Gewerbes, wenn sie aus einem Gebäude herausschauten. Heute nennt man sie Kunden bei New Yorker und Pimkie. Hinzu kommt das Unvermögen sich gut und verständlich auszudrücken.Wie man oben sieht. Das arme Mädchen möchte gerne nur darauf hinweisen, dass es seine Gefühle offen zeigen will. Wobei das Einzige, was die meisten Emos in Foren zeigen, ist ja, das die Schule sehr hart ist-Lernen erst recht.

Es gibt in Foren und beim online kommunizieren ein sonderbares Phänomen. Je debiler der Schreiber, desto mehr Ausrufe-/Fragezeichen am Ende und weniger Kommata im Satz.

Welche Gefühle zum Beispiel? Das Gefühl, sich vom „Mainstream“ abheben zu wollen durch eine Melange von Kleidungsstilen, verschiedenster „Anderssein“-Moderichtungen? Oder das Gefühl der völligen Ohnmacht seine Gefühle anders auszudrücken als mit den „iconosierten“ Gefühlsregungen unserer japanischen Fabrikzeichner? Wer mit den Strichmännchenmangas a la Dragonball aufwächst kann ja gar nicht wissen, dass es Gefühlsbekundungen auch abseits von infantilen Zeichnungen geben könnte.

Und wenn das Bewusstsein entsteht, dass man bei allem „Abheben vom Mainstream“ sich nur wieder in einen anderen Standard verpflanzt, dann entsteht das Bedürfnis nach Gewalt? Gut, nicht gegen andere. Emojungs sind ungefähr so gefährlich und beeindruckend wie eine Portion VanilleVla. Denn bei aller Moderne in der wir uns bewegen, zählen immer noch genau dieselben Instinkte, die uns vor ein paar tausend Donnerstagen vor Säbelzahntigern gerettet haben. Und die sorgen nun mal eher auch dafür, dass man bei Emos eher Mitleid mit den armen traurigen total emotionalen geschminkten Jungs hat und sie maximal mit Watte beschmeissen will. Obwohl sie selbst dann unter der immensen emotionalen Gefühlslast zusammenbrechen.

Der Gemaux forscht weiter nach dem Phänomen. Versprochen, total offen und ehrlich.





Wenn der Koch Kohl kocht, fühlt man sich schnell verkohlt…

21 01 2008

Das nenn ich mal eine Rückendeckung die es in sich hat! Der Dicke stellt sich demonstrativ hinter den mit dem Schmissgesicht…oder ist es doch nur Akne gewesen? Die ehemalige Bundesbirne meldet sich zu Wort und gibt ihren Senf zum Tun des hessischen Würstchens, der seine Felle schwimmen sieht. Aber gut, bei dem was der hessische Koch da an fauliger brauner Luft verteilt, muss schon etwas mehr organische Masse als Ausgleich herangezogen werden. Also etwas Kohlduft stinkt da bestimmt nicht so sehr hinzu. Langte die Unterstützung durch „sein Mädel“ nicht, muss nun doch noch mal der Übervereinigungsvater der CDU selber heran.

Die Umfragewerte für Polemikkoch sacken dabei ansatzlos in den Keller und dem Leser wird dabei so übel wir bei einem holprigen Kontinentalflug. Zumindest was da an Kommentaren aus dem Äther kommt.

Ein weiteres Thema was den Gemaux nun intensiver beschäftigt, ist diese Weichspülerwelle der Emos. Zumindest bei den Googlezugriffen auf diesen Blog.

Früher dachte der Gemaux ja spontan an Elmo, wenn jemand Emo sagte. Das war dieser rote mit der gelben Knollennase aus der Sesamstrasse. Sozusagen der Beweglichkeitsguru für Grobie und das Krümelmonster.

Emos kleiden sich nicht rot. Und auch höchstens eine Haarsträhne darf man rot färben. Am besten die auf der Kopfseite, die eine Augenhälfte verdeckt. Emos haben es gerne gescheitelt. Andere haben es auch gerne gescheitelt, aber von denen distanzieren sich Emos. Denn Emos haben viel Gefühl aber nie eine eigene Meinung. Schon gar keine politische. Wobei das Gefühl meistens eher in Richtung manisch depressiv geht, als aggressiv-wie bei den anderen Gescheitelten. Als Emo muss man sich auch immer schminken und zwar schwarz…oder halt wie in den 80ern mit Pink drumherum.Emos lieben meist Mangas udn würden gerne so wie die Figürchen nur aus grossen Kulleraugen und Mündern bestehen. Sollten sie nicht wissen, was Mangas sind, dann googlen sie bitte nach diesen Genzdebilia. Es gibt durchaus gute Mangas. Aber wenn sich Menschen schon so kleiden wie die Figürchen, die sich ein an getragenen Höschen aus dem Automaten schnüffelnder Rohfischesser ausgedacht hat, dann wird es ganz dringend Zeit für Suppressiva. Oder einfach warten bis die Pubertät vorüber ist.

Denn meist sind die Jugendlichen Anhänger der Emowelle, die eher weniger am Genpool ihrer Schule teilnehmen. Achten sie mal besonders darauf. Emo heisst ja auch (E)insame (M)enschen (o)hne Profil. Oder „Eine Masse Opfer“ . Da geht bestimmt noch mehr. Haben sie also demnächst Mitleid mit ihrem Kind, wenn es sich schwarz kleidet, und mit noch schlafferen Schultern herumläuft. Es ist dann zu schüchtern für eine Metal-Linie und zu feige für Gothic. Es ist einfach nur weichgespült und hat seinen Platz im Dasein noch nicht gefunden. Bitte nicht auslachen. So hart das auch wird. Also für sie, den Leser.

Einen schönen Wochenanfang allerseits wünscht

Gemaux





Sie suchten…und sie fanden

15 01 2008

Mit diesen Suchbegriffen kamen sie auf Gemauxens Seite und fanden garantiert nicht was sie suchten:

Henry Broder : Henry Broder ist der altkluge Mensch, der gerne mal die „Zentralrat der Juden-Betroffenheitskeule“ in pseudoamüsanten Artikeln auspackt und die polemische Spitze des langsam verkalkenden Bildungsbürgertums. Ein Sprachrohr für Leute, die zum Lachen in den ehemaligen Kohlenkeller gehen und sich nach 15 Jahren Ehe die gleichen praktischen Windbreakerjacken kaufen. In denselben Farben. Die Sex im Dunkeln für ziemlich gewagt und wild halten. Ein Mann der über Witze nur dann lachen kann, wenn sie mindestens mit 12 Fremdwörtern verziert worden sind und sich dadurch endlich selber definieren kann.

Was macht man in Krabbelgruppen? Sie machen da garnichts. Ausser Nasebohren und verhindern, daß der Nachwuchs sich den Bauklotz in die Ohren einführt.
Ihr Kind soll machen. Es soll soziale Kontakte knüpfen und sich weiterentwickeln. Kinder tauschen sich aus in PEKIP- und Krabbelgruppen. Deutlich daran zu erkennen, daß es nach einem Krabbelgruppentag auf einmal Sachen kann die es vorher noch nicht mal ansatzweise beherrscht hatte. SElbst wenn es nur das andere Nasenloch ist, in dem dann herzallerliebst gepult wird. KRabbelgruppen werden leider nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt, aber mit 4 Päckchen Zigaretten zum Selberstopfen weniger haben sie ihrem Nachwuchs zumindest schon mal einen besseren Start geboten als das Toggo.de und Kika morgens zum Ruhigstellen je können.

afrikanischer einrichtungsstil ist schon wieder out. Aber falls sie doch total multikulti sein wollen, weil neben ihnen ein schwarzafrikanisches Päarchen eingezogen ist und sie wahlweise (je nach Geschlecht) nun spitz auf animalischen Sex mit großen sekundären und primären Geschlechtsorganen sind-reichen ein paar Bastmatten und Wandverkleidungen aus Plastiktüten. Das würd dann ungefähr und sehr authentisch dem entsprechen, worin 80% des Kontinents hausen. Zumindest wär es sehr viel näher an der Wirklichkeit als ihr verträumtes Bildchen. Zumindest näher an der Wirklichkeit als künstliche Tierköpfe, braune Holzmasken an der Wand und STatuen im Wohnzimmer zum Rattangeflechtinterieur.

Nuss im Kondom kann schmerzhaft werden. Also kann ich mir vorstellen. Also für die Partnerin. Sowohl als auch. Obwohl ich mir vorstellen kann, daß Menschen, die sich hierüber Gedanken machen und Informationen haben wollen, schon einige Grenzen überschritten haben. WO ZUR HÖLLE HAB ICH WAS VON NÜSSEN IN KONDOMEN GESCHRIEBEN?!

emo schminktipps Emos schminken sich nicht selbst. Emos lassen sich schminken. Die meisten Leichenbestatter machen das, damit die Verblichenen einigermassen ansehnlich aussehen. Sollte der Junge der hier danach gesucht hat, dies nochmal lesen, dann folgender Tip: Männer mit Kajal um die Augen wirken nur sexy auf Frauen neben denen man morgens in Blutlachen aufwacht, weil man ihnen im Schlaf naturgegebener Weise nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt hat, sondern nur einen lieblichen Schnarcher. Deswegen liess sie wieder herzhaft die Raiserklinge über die Unterarme gleiten. Beide sind die Hauptkundschaft bei Suizid-Hotlines. Emo ist so hart wie Marmelade und zäh wie Himbeergelee. Genauso sind die Jungs. Sie trumpfen durch Mitleidsfaktorauslöser. Jemanden, der so lächerlich aussieht, will man nicht mehr hauen, sondern in die Geschlossene stecken. Eltern hört auf eure Kinder. Wenn die Kleinen sich neonfarben udn schwarz anziehen udn nur noch trübselig durch die ach so harte Welt gehen ist das eine Phase die es zu überwinden gilt. Väter können ihre Söhne mal mitnehmen zum mittäglichen Hausbesuch bei der netten Dame im Negligée. Das bleibt dann das Geheimnis zwischen Papa und Sohn. Oder Mütter gehen shoppen und hören ihrer Tochter besser zu und achten nicht nur darauf mit 40 noch genauso rumlaufen zu wollen wie ihre Kinder. Das wirkt albern. wEnn man vorher schon keinen eigenen Stil hatte, sollte man wenigstens schon vermeiden können den Blagen nachzuäffen.