4 Autos an einem Tag….

23 09 2008

Während sich in Köln die Linken wieder beweisen, dass ihre Form der Demokratie wirklich und echt besser als die der Rechten ist, in dem sie zig hundert „Hasse ma n Euro“Steineschmeisser zusammentrommeln- die auf Krawall gebürstet- mit steter Regelmässigkeit die ach so hehren linken Ziele Lügen strafen, packt Papa Gemaux schon mal die Tasche und kontrolliert die Papiere.
Denn Montag ist der Tag der Übergabe. Also des neuen schmucken Familienpackungpamperstransporters. In Köln fliegen Steine, weil es ein paar internationale Rechte wagen, von ihrem demokratischen Recht auf Meinungsfreiheit (so beschissen diese auch ist) Gebrauch zu machen und sich von provozierenden Randalebrüdern aus dem faschistischen Antifa-Lager verstecken müssen. Im Ruhrgebiet kreisen die Gedanken von Gemaux darum, wie er am Günstigsten und Entspanntesten in die Stadt mit der Autostadt gelangt.

Da wird erst einmal die Seite der Mehdornschen Institution aufgemacht und die gegebenen Möglichkeiten evaluiert. Toll, der HBF in WOB ist genau gegenüber dem EIngang zur Autostadt. Das hilft sehr, denn der Weg vom Gemauxdomizil zum Bahnhof der Abfahrtsstelle ist ziemlich weit entfernt.

So müsste Gemaux erst einmal 10 Minuten laufen, um zu einer Bushaltestelle zu gelangen, die ihn direkt nach einer weiteren halben Stunde zum örtlichen Einsammelpunkt der Bahn bringt. Dort angelangt ist unter Berücksichtigung aller Faktoren nur eine Route mit 2 mal Umsteigen in der 2. Klasse zu 95€ bei der Bahn buchbar. Das Angebot in Kooperation mit VW kostet zwar nur 65€ – dafür fährt man dann auch noch eine weitere heimelige Stunde in den Bakterienverteilerkappen länger. Also wäre die Anreisezeit insgesamt auf runde 5 Stunden angewachsen. 5 Stunden die man entspannt auf seinen Füssen, in Transportmitteln mit der handybeschallenden Adoleszensjugend und sonstigen Menschen verbringen muss. Der Gemaux Misantrophie-Detektor schlägt schon beim Aufmachen der Bahninternetseite Alarm.

Aber heh…es gibt ja Autovermietungen. Also wird ein Polo gebucht, der 54€ kostet und die Reisezeit auf schlappe 3 Stunden verkürzt. Und den kann man sogar auf dem Parkplatz vorm Eingang zum Piechnyland abstellen. Grandios. Gedacht-gebucht.

Montag morgen ist es dann soweit. Die erforderlichen Unterlagen sind im Rucksack neben dem Verbandskasten und den Nummernschildern verstaut und der Mercedes der Schwiegereltern steht auch schon bereit. Hinein, zum Autoverleih gefahren, bei Schwiegermutter mit Küsschen bedankt und in den Polo gestiegen. Auto 1 und 2 erledigt. In WOB angekommen (erstaunlich gut durchgekommen obwohl es Montag morgen ist) betritt der Gemaux die Eingangshalle zum VWschen Freizeitpark und freut sich auf die Dinge, die da kommen mögen. Leider konnten Frau und Kind nicht dabei sein. Obwohl es dem Gemaux im Geheimen und in dem speziellen Moment auch ganz recht ist.

Die Rolltreppe hinauf in eine loungige Empfangshalle. Abgeschottet vom Tagesgästenkroppzeug wird man einer gelangweilten Sachbearbeiterin zugewiesen, die Programm 08/15 abspult. Phänomenales Ergebnis: Das Auto könnte schon 1,5 Std. eher in Empfang genommen werden, wenn man möchte. Dafür gibt es einen Gutschein über freien Eintritt für zwei Personen, falls man noch mal mit Anhang anreisen möchte. Gesagt getan denkt sich Gemaux. Das letzte Mal, als Gemaux die Autostadt besuchte, befand sich jene noch in der Bauphase. Nun wirkt alles sehr durchdacht, aber auch sehr…..scientolgistisch….
Wie er sich so umschaut und sich die Angestellten anguckt, kommt ihm alles recht…..oberflächlich vor. Viel Glas, viele architektonische Ergüsse aber keine wirkliche Herzlichkeit oder Gemütlichkeit. Bis auf die thailändische Bedienung im japanischen Nudelrestaurant die auf chinesischem Ursprung beruhen. Die ist herzlich und freundlich und umsorgt den armen dürstenden und hungernden Gemaux mit fast mütterlicher Zuneigung.

Zwei Gutscheine erhält man. Einen über 20€ für die Shops (nicht jedoch für die VWshops) und einen über 30 Euronen für die Verpflegung. Zu dem Shopgutschein gesellen sich flugs noch 40€ für ein Stofftier (die Kleine wird ihren Papa lieben!!) der sich im Nachhinein als nervtötendes Radio herausstellt. Welcher Idiot kommt auf die Idee ein Radio in ein Stofftier zu packen? Und einen Designwarmhaltebecher für die Ehegattin. Jene befindet sich nach der Krebsbehandlung in der Wiedereingliederungsphase und wird bestimmt einen warmen Kaffee auf ihrer 1stündigen Fahrt zur Arbeit zu schätzen wissen.

Den Futterschein vermümmelt der Gemaux just in jenem vorher genannten Nudelhaus. Pappsatt kann es losgehen mit der Übergabe. Der Name des Gemaux erscheint auf der Terminalanzeige und so sprintet….oder eher kugelt ..er los zum Treffpunkt. Jener befindet sich natürlich am entgegen gesetzten Ende der weitläufigen Halle. Nicht schlimm, denn dann liegt das üppige Mahl nicht so schwer im Magen auf der grandiosen Tour nach Hause.

Das Foto wird gemacht, der Übergabeverantwortliche spricht verdächtig östlich. Genau wie der Rest der missgestimmten Servicekräfte auf dem Gelände.  Aber er ist freundlich. Und so rollt der Gemaux aus der Halle in seinem neuen Passat Variant.

Just in dem Moment fällt ihm ein, dass er noch etwas für die Frau besorgen wollte, was Schönes. Und der 20 Euro Gutschein ist ja immer noch vorhanden. Also den Wagen geparkt, hinein in die Empfangshalle und dort schnurgerade in den Shop, den Frauen so toll finden. Weil es dort Stehrümchen und Kerzenhalter und Taschen und Kleidung und Dufterzeugnisse gibt.
Das Schönste aus Gemauxs Sicht ist aus Keramik und im Stil der 60er in einem dunklem Rot. Eingetütet wird der neue Kofferraum beladen und nun gehts aber los. Erst einmal zur Tankstelle. Vorher gibt man per Handy der Frau noch Bescheid, dass der Wagen eine Wucht ist und sie vor 20.00 Uhr erst gar nicht rechnen muss mit ihrem Gatten, weil dieser schon im Kopf eine landschaftlich schöne Tour durchs Weserbergland und östliches Westfalen plant.Die westliche Richtung der Warschauer Allee (A2) ist eh von Baustellen und schrottreifen Baltikumslastern übersät.

Und so fährt der Gemaux los. Im Kopf die mahnenden Worte seines Übergabeservicefreundes“nicht zu lange über 3k Umdrehungen die ersten tausend“ Bei 120 fährt der Gemaux bei 2500 Umdrehungen und schaltet den Tempomat ein. Doch kurz vor Braunschweig, also nach gefahrenen 40 Kilometern scheppert es im Motorraum, eine Wolke steigt unter der Motorhaube auf und selbst die polnischen Laster machen den Weg für Gemaux frei, damit er auf den Standstreifen rollen kann…… .

Für eine kleine Ewigkeit sitzt der Gemaux in seinem niegelnagelneuen Auto mit geöffneter Futterluke, bevor er langsam zum Handy greift und die vorher noch für alle Fälle avisierte Hilfekarte aus dem Bordbuch fingert. Eine Hotline….wie sinnig. Gemaux weiss, dass am anderen Ende eine arme Sau sitzt, die nur telefonieren kann und somit nur die vorderste Front für allen Unbill ist. Trotzdem entfährt ihm ein verbales Donnerwetter. Allerdings entschuldigt sich Gemaux nach dem Gespräch und der erhaltenen Information, dass sich ein Techniker gleich bei ihm melden wird.

Es regnet, aber Gemaux muss ja aus dem Wagen aussteigen und sich hinter einer Leitplanke in Sicherheit bringen. So steht er da im Regen, während gefühlte Milliarden Autos und LKWs an ihm vorbeiziehen und sich wahrscheinlich kaputtlachen (Lachdaputt würde Gemauxens Kleine sagen). Der Abschleppfahrer erscheint nach erstaunlich kurzer Zeit. Der LKW wird in Position gebracht und dann checkt der FAhrer erst einmal den Wagen. „Oh kommen sie gerade aus der Autostadt? Darf ich ihnen noch zum neuen Auto gratulieren?….oh…äh…nee ich entnehme ihrem Gesichtsaudruck, dass ich das besser sein lassen sollte“ Der Gemaux pflanzt sich auf den speckigen Beifahrersitz des 7,5Tonners, während der Abschlepper die Ölreste auf der Standspur mit Bindemittel versorgt.

Auf der Fahrt zum Autohaus erheitert der Fahrer den Gemaux dann mit illustren Geschichten über seinen Berufsalltag. Das hilft zumindest dabei, dass man nicht alles Pech der Welt auf seinen Schultern vermeint zu spüren.
Im Autohaus angelangt wird der Passat direkt auf eine Hebenbühne verfrachtet und die fleissigen Helferlein kümmern sich. Nachdem der Papierkram erledigt ist, wird der Gemaux direkt zu einer der Damen der Autovermietung bugsiert. Zu Gemauxens Pech kümmert sich nicht die scahrfe braunhaarige Kurzhaarfrisur mit der fantastischen Figur und dem süssen Gesicht um ihn, oder die langhaarige Blondine die sämtliche Wichsvorlagen, die mit Brillen und Sekretärinnen zu tun haben, ausfüllt, sondern die nette ältere Dame, die stark auf den Ruhestand zusteuert. So bleibt nur immer der Blick auf einen der beiden schnuckeligen Ärsche. Und der der Braunhaarigen kann sich, weiss Gott!, sehen lassen.

Nach 2 Stunden steht auch endlich fest, dass der Gemaux nicht mit einem Nissan Micra (Modell gummibereifte Kasparbude) nach Hause eiern muss sondern einen Tiguan als äquivalentes Fahrzeug erhält. Vorher muss der Gemaux aber noch kurz mit den Hufen scharren und seine 120kg auf 1,85m drohend aufrichten, weil der Mietwagen nur für 3 Tage frei wäre. Nachdem die nette ältere Dame sich schlau gemacht hat und den Anblick eines kurz vor der totalen Eskalation stehenden Gemaux glaubhaft durchs Telefon vermittelt hat, gibts den Wagen auch für solange wie der Passat benötigt, um einen neuen Motor zu erhalten.

In der Kundenecke, wird der Gemaux eines gleichaltrigen Menschen gewahr, der hingebungsvoll auf seinem Nintendo DS herumsticked. Dieser erzählt davon , wie er mit seinem neuen Fox alleine in den ersten 3 Monaten 10 mal hier ins Auothaus musste. 300 Euro brachte der Gutschein daraufhin von VW, um ihn für seine Mühsal zu entschädigen.

Der Herr Piech wird mehr locker machen müssen, wenn Gemaux zuhause ist und erst einmal eine Nacht drüber geschlafen hat.

Und zuhause war der Gemaux dann auch erst um 20.00 Uhr, allerdings nicht wegen der netten Sightseeing-Tour. Hätte Gemaux mal seine Fresse gehalten, beim Gespräch mit seiner Frau.

So und nun mach ich die Schreiben an VW fertig……..

Defätistisch grüssend,

Gemaux





Sylter Impressionen

29 08 2008

Der Gemaux dachte sich, dass es doch spassig wäre, der nördlichsten deutschen Insel noch einen Besuch abzustatten, bevor sie im Meer versinkt.

Diese Perle in der Nordsee, Erholungsheim für Jetset und Wohlbetuchte und Wannabes ist allemal einen Besuch wert, dachte sich der Gemaux. Auf gut Glück wurde ein kleines Ferienappartement gebucht in Tinnum, dem Arbeiterviertel oder auch Westerlands Industriegebiet genannt.

Kein Vergleich zum Nobelort Kampen oder Keitum, wo eine Doppelhaushälfte mit Reetdach schon mal für 2,5 Mio € angeschlagen wird. Oder wo das Appartement in Westerland mit renovierungsbedürftigen 45qm immer noch 175T€ kostet. Hier ist man unter sich. Da wird man schon mal gerne von den Domestiken ignoriert, wenn man nicht in der vorherrschenden RalphLauren/Burberry Uniform ein Krabbenbrötchen bestellt.

Sylt ist gegensätzlich. Wo man noch Sylt hat, also in Morsum, Hörnum zum Beispiel lässt es sich vortrefflich Urlauben.

Am Besten man leiht sich (um nicht aufzufallen) eine Golfklasse für den Urlaub aus. Also einen SLK. Oder einen Porsche .

In dem Urlaub kam der Gemaux aufgrund der Wetterlage, die man ärgerlicherweise immer noch nicht nach seinem gusto bestellen und bezahlen kann, viel zum Lesen. Unter anderem frass er sich als Kontrastprogramm zu Ken Folletts zweiten Teil der Erdensäulensaga auch durch das Büchlein von Herrn Wiedeking . Um den Chef des Konzerns der meistvertretenen Automarke in Kampen mal näher kennen zu lernen.

Der Westfale, der sich anschickte die Wirtschaft zu verändern. Der Gemaux hatte bisher immer den leisen Verdacht, dass es abseits vom ausgetretenen Shareholder-Value Pfad noch einen anderen – erfolgreicheren- Weg geben muss um in Deutschland gewinnbringend und langfristig zu wirtschaften und fand in dem Ahlener-Porschechef seine Bestätigung.

Seltsam offen für den Chef eines Konzerns beschreibt Herr Wiedeking den Weg wie er aus dem maroden Spassmobilhersteller eines der rentabelsten Unternehmen gemacht hat. Fast glaubt man, er müsste seinem Namensgeber Widukind nacheifern, der vor ein paar Jahrhunderten sich standhaft gegen die Christianisierung des grossen Karls gewehrt hatte und die Glaubensfreiheit und Vielseitigkeit der damaligen Stammesverbände verteidigte. Gut, die Stadt Minden ist Beweis dafür, dass er letztendlich unterging und sich nach etlichen tausend rollenden Köpfen an der Weser auch taufen liess. Dieses Schicksal wird dem Sportwagenhersteller wohl erspart bleiben.

Genau eben dieses Schicksal prophezeiten viele vermeintliche und selbsternannte Analysten der Finanzbranche dem Porschevortänzer, auch in vielleicht völliger Unkenntnis zum Geschichtlichen. Wie sehr alle aufjaulten, als er es wagte mit einem kleinen Familienunternehmen den Großkonzern VW zu übernehmen. Oder sich zumindest das Recht erkaufte, mitzureden und mit zu gestalten.

Ähnliches passierte nun mit Continental, dem Reifenhersteller für VW. Auch hier zeigte ein Familienunternehmen der Riege der Finanzjongleure und Banken was eine Harke ist. Schwuppdiwupp wurde der straff geführte Familienkonzern der sich bisher nur mit Wälzlagern und der Belieferung des Aftermarktes auseinandersetzte zum drittgrössten Automobilzulieferer der Welt.

Ein Jaulen geht durch die Hochschul-herangezüchteten-BWLer, wenn sie sich anschauen, dass ein Unternehmen doch so gänzlichst falsch agiert. Also falsch, weil sie meist konträr zu den auswendig gelernten Bibelsprüchen der jeweiligen Fakultät laufen. Denn auf den Universitäten wird nicht immer gelehrt, was ein Unternehmen ausmacht. Da werden Controller herangezüchtet.

Das ein Unternehmen auch durch solche unbezifferbaren Werte wie Mitarbeiterloyalität auch auf Kurs gehalten werden kann, mag für viele frische Studenten wie ein JEHOVA!!! klingen. Dass man den Arbeiter nicht nur als ärgerlichen Kostenfaktor sieht, sondern auch als Innovationsgeber. Lernen sie doch, dass es nur darauf ankommt, in den drei Monaten bis zur nächsten Bilanz für die Frankfurter Parkettbeschmutzer ein Plus zu erwirtschaften. Und wenn alle Stricke reissen erst einmal kreativitäslos da zu kürzen, wo das Geld gemacht wird. Unten bei den Arbeitern.

Die jüngsten Ereignisse zeigen deutlich wie weit es her ist mit den bisherigen Erkenntnissen der Finanzwelt. Aber gut, wer Ideen auf Papier und Bits’n Bytes verkauft kann kein Gespür für andere Faktoren entwickeln. So ist der Rücktritt des Mathematikers an der Spitze des Reifenherstellers Continental um Platz für eine Witwe zu machen,  die das Handwerk Unternehmesführung jahrzehntelang von ihrem Mann und nicht von einer Fakultät abschaute,fast schon von einer phänomenalen Symbolik.

Gemaux spürt einen frischen Wind in der Wirtschaft und wünscht sich weitere Entwickungen wie die bei Porsche, Schaeffler, etc.





Verwirrt…

8 08 2008

Der Gemaux ist verwirrt. Warum prügeln sich zwei Menschen – wenn auch nur in ihrer Vorstellung- um einen Parkplatz vor der Eingangspforte eines Sportartikelsupermarktes? Und warum will da sowieso jeder möglichst weit vorne parken?

Warum fahren viele mit dem Auto zum Fitnessstudio? Und jammern dann über das zu geringe Parkplatzangebot, welches sich die Schweissschmiede noch mit einem Supermarkt einer Essener Familie, einer großen Videothek und einem Edeka-Markt teilt?
Gut, bei dem Geschäftsmann, der eh gerade aus dem 100km entfernten Städtchen anrollt um den vergeigten Termin abzufrusten, versteh ich das…Aber wieso steigt aus einem Kleinwagen eine offensichtliche Verehrerin und Nachahmerin von Cindy aus Marzahn -in schweinchenpinken Leggins- aus und wuchtet sich dann in den Aufzug um in das Studio im ersten Stock zu gelangen?

Und überhaupt…haben viele zuhause keinen Spiegel mehr hängen? Anscheinend nicht. Man kommt sich ja auf der Strasse mittlerweile vor, wie bei einem permanenten Casting von DSDS.

Apropos Bohlen. Der Gemaux verbringt zwei Wochen auf Sylt. Weil seine -vom Schicksal- zugewiesene Seelenhälfte auf einem Retrotrip ist und nun den Spuren ihrer steten Sommerurlaube mit Papa und Mama nachfolgen will. Das wird ein Spass, wenn Gemaux dann nächstes Jahr mit der Insel RAB und den 23 STunden Autofahrt da hinunter angetapert kommt.
Was freu ich mich darauf, bei der Sansibar herzhaft in die Dünen zu kacken, in der Hoffnung, dass sich der Bohlen mit einem frisch abgeschlepptem Stückchen Fickfleisch da dann direkt drin niederlässt.Wird nicht passieren, ich weiss, und so etwas Ekliges würde ich nicht machen, ich achte ja auf die Umwelt.

Ich würd in die Lüftung von seinem Auto ein paar mitgebrachte Babybrocken entsorgen.

Warum will die Gemaux-Frau auf einmal so vehemennt nach Sylt? Und wieso sollen da auch normale Leute Urlaub machen? Und wieso mach ich mir Gedanken darüber?

Dringend neue Tabletten benötigt der Gemaux und wünscht:

ein schönes Wochenende und sagt bis in 2 Wochen.

Gemaux