Manchmal muss man sich mal eine Auszeit nehmen. Besonders beim Schreiben. Es tut sich ja auch nichts weltbewegendes mehr. Auch leichte Desillusionen machen sich breit.
Die Banken machen wieder weiter wie vor dem Knall. Nur diesmal mit dem Fallschirm des Steuerzahlers. Was für sich stehend auch schon wieder dem totalen Wahnsinn entspricht. War nicht unsere selbsternannte Elite immer der Auffassung, nur die Tüchtigen haben das recht zu Überleben?
War es nicht der Grundgedanke der Masters of the Universe, dass das prekäre Kroppzeug, welches von staatlichen Hilfen lebt, der totale Abschaum der Menschheit ist?
Zeigen Sie etwas Dankbarkeit oder Demut, dass sie nicht ins Bodenlose stürzten, sondern weiter arbeiten durften? In jeder „kleinen“ Position wird man für Fehler die Geld kosten, oder gar das Unternehmen stark schädigen achtkantig vor die Tür gesetzt. Nicht so bei unseren Bankern. Also denen aus dem Investmentbereich. Die dürfen ein bischen wimmern und dann so weitermachen wie bisher. Alle Großbanken fahren wieder Gewinne ein, wie vor dem Blasenpeng.
Gleichzeitig sitzen sie auf ihren Moneten ohne Kredite für die Wirtschaft- also die die etwas produziert und eigentlich erst Kapital erwirtschaftet- zu vergeben. Man möchte bei soviel Irrisnn verzweifeln. Da bleibt zumindst dem Gemaux selbst der Sarkasmus in den Fingern stecken. Mit ungläubigem Blick verfolgt er die Nachrichten und Berichte in den Medien.
Gleichzeitig kommt -pünktlich- vor den Wahlen aus irgendeinem Loch wieder ein Abgeordneter gekrochen, der ein bischen PR erheischen will. Zur Zeit liegt man anscheinend ganz weit vorne mit irgendeinem Thema, welches eine Verfassungsänderung voraussetzt. Werden Politiker danach bewertet wie erfolgreich sie am Grundgesetzt gekratzt haben?
Allen voran Zensursula. Im Familiensektor versagt sie vollends. Keine Akademikerin nutzt die staatlichen Gratifikationen um zu gebären. Nein, unsere gebildeten Frauen machen das, was ihnen von Alice vorgegeben wurde. Karriere ohne Kinder. Hat doch schon Silvana Koch-Mehrin schon den Satz geprägt: „Ich habe nicht 4 Jahre studiert um mich dann um meine Kinder zu kümmern“.
So sieht man immer mehr DINKs herumlaufen und leben. Kinder werden nicht mehr zur Erhaltung der eigenen Lebenserhaltung im Alter gebraucht. Also so wie früher. Nein, Kinder sind mittlerweile Statussymbole. Ein Kind kostet bis zum vollendeten 18. Lebensjahr ca. 120.000 Euro. Der Gemaux war wieder auf Sylt und er hat schon viele Kinder auf der Insel gesehen. So ist es ja nicht. Die meisten allerdings bei Betreuern mit AWO-Shirts und bestimmt nicht von gutbetuchten Eltern.
Gemaux findet, dass es einen finanziellen Anreiz gibt, den Frau vonderLaienhaftigkeit noch vergessen hat zu installieren. Eheleute ohne Kinder zahlen ab der biologischen Grenze von 45 entweder mehr in die Sozialversicherungen, oder erhalten nur eine minimale Grundrente bis garnichts aud den sozialen Töpfen. Denn wer sich, aus welchen Gründen auch immer, aus der sozialen Gemeinschaft verabschiedet, soll doch dann auch so fair sein, nicht mit Gefälligkeiten im Alter zu rechnen. Genügend Geld für die Alterabsicherung bleibt ihnen ja zu Lebzeiten.
Mal abgesehen davon, dass sie sich um einen lebenswerten Faktor bringen, den kein Konsumgut dieser Erde ihnen bescheren kann.
Schönen Wochenanfang
Gemaux
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