Jahresende

30 12 2017

Da isses wieder. Ein Jahresende.

Vor einer Woche schwor man sich, nie wieder so viel zu Essen. Übermorgen schwört man sich, nie wieder so viel zu trinken. Durch hält es keiner.

Und Jahresrückblicke, wir brauchen mehr Jahresrückblicke. Wer alles den Löffel abgegeben hat. Was alles Besonderes passiert ist.

Seit 1945 sitzt wieder eine rechtsextreme Partei im Bundestag. Komischerweise hört man mittlerweile nicht mehr viel in den Medien von dem cyanbraunen Haufen. Der so hasserfüllt verurteilte  Berliner Betrieb scheint die Opfer der AfD schon gefressen zu haben.

Wer nicht ruhiger wird, ist der Pöbel. Dieser Haufen unbefriedigter und unzufriedener Menschen, jedweden Standes. Die immer weniger hinter vorgehaltener Hand ihre dumpfen Ansichten heraus posaunen.

„Wie kann der sich so einen Wagen leisten, der Kameltreiber?!“ Durch kriminelle Geschäfte, du Vollhorst. Weil du durch deine Wahlen  es ihm verboten hast, seine Kinder zur Schule zu schicken und arbeiten gehen zu dürfen. Der Kameltreiber nutzt nur seine Wege, wie er sich ein für sich besseres Leben ermöglicht. Weil du ihm vorgelebt hast, wie man reich aussieht. Mit `nem Mercedes, einem Haus und tollen Klamotten. Als er aus dem Libanon kam, oder aus der Türkei da hielt er dich für einen reichen Mann. Bis du ihm gezeigt hast, dass er die Fresse zu halten hat, dass er malochen soll und sich dann wieder verpissen konnte. Konnte er aber nicht. Wie soll einer, der hier in D in den ärmlichsten Behausungen schon einen Wasserhahn und Strom hat, wieder zurück in sein ärmliches Bauernhaus. Aber du wolltest ihn ja zwingen. Hast die CDU gewählt, immer und immer wieder. Die hat dem Libanesen das Arbeiten verboten, ihn immer nur eine Duldung bescheinigt. Aber mit einer Duldung durfte er nun mal nichts hier. Aber er hat seinen Weg gefunden. Er hat gemerkt, dass du nicht nur gerne Alkohol trinkst, um die Scheisse um dich herum zu vergessen. Dich zu betäuben. Sondern auch mal gerne mit der Nase über dem Spiegel, weißes Pulver einziehst. Damit du besser funktionierst. Damit du noch mehr deinem Chef in den Arsch kriechen kannst, auf der Jagd nach einem Leckerchen. Denn das bist du. Obrigkeitshörigkeit. Immer nachplappern, was andere dir vorbeten. Aber endlich kannst du auf Leuten unter dir herum hacken. Weil die nichts dürfen. Dafür bist du innerlich dankbar. Denn das hebt dich ab, zumindest von den Ausländern.
Und nun sitzen auch noch die im Bundestag, die dich ja ach so gut verstehen. Die in deinen Augen endlich das sagen, was du immer dachtest, dich aber nie getraut hast zu sagen. Aber auch die verarschen dich. Frauke ist schon weg. Du hast sie in den Bundestag gewählt und die kleine Chemikerin hat endlich ausgesorgt.  Ohne nennenswert arbeiten zu müssen. Weil sie jetzt fraktionslos ist. Hat sie dir wenigstens einen Schein auf dem Tisch liegen lassen, nachdem sie dich gefickt hat und dir ans Bein gepisst hat?
Aber da ist ja noch der HJöcke. Der Bernd. Dieser armselige Geschichtslehrer, der vom Leben so viel Ahnung hat, wie du von Toleranz, von Intelligenz. Dieser Sozialversager, der nie aus dem Elfenbeinturm herausgekommen ist. Ihn feierst du nun, weil er dir nach dem Mund redet.   Weil er sich traut zu sagen, wozu du zu feige warst. Weil doch immer noch leiser Zweifel an dir genagt hat. Aber der Zweifel ist nun weg. Endlich darfst du dich ausleben.

Ganz ehrlich, ich verabscheue dich. Du bist derjenige, der neue Ideen im Keim erstickt, weil sie nicht von dir kommen. Aber wie sollst du neue Ideen bekommen? Du bist doch zufrieden mit deinem Leben. Montag bis Freitag arbeitest du, damit du am Freitag früh nach Hause kannst. Dann am Samstag schnell das Auto gewaschen, Fußball geguckt und die Frau vergewaltigt.
Gewerkschaft sei Dank. Denn die haben dafür gesorgt, dass du nur noch 35h die Woche arbeiten musst. Du selbst hättest dich nie getraut, dein Maul aufzumachen und etwas zu riskieren. Aber die Vorzüge nimmst du gerne mit. Wahrscheinlich bist du noch nicht mal Mitglied. Machst dich lustig, über diese roten Sozies.

Du armes Licht. Ich kenne dich. Ich habe dich kennengelernt. Du hattest Glück, dass du seit der Firmengründung dabei warst. Aber dann saß dir jemand wie ich gegenüber. Der das erste Mal so etwas wie ein System einführte. Der auf dem PC seine Organisation machte, damit er den Überblick behielt. Während du noch handschriftlich und per Fax auf einem Telefonnotiz Zettel deine Bestellungen raus schicktest. Und jeden Morgen saß ich dir gegenüber und schaute dir zu, wie deine noch rote Säufernase in den Bildschirm kroch, weil du mit dem Bestellprogramm, welches genutzt werden musste, um beim Mutterkonzern einzukaufen, dir so fremd vorkam. Ich wollte dir sogar helfen, wollte dir mein System schmackhaft machen, damit du mehr Zeit verplempern konntest, im Internet. Du warst jede Mittagspause vor deinem Rechner. Der war so eingestellt, dass keiner im Vorbeilaufen drauf sehen konnte. Du wolltest dich nicht an den Fußballspielen draußen auf dem Hof beteiligen. Weil dir die Lagerarbeiter anscheinend nicht gut genug waren. Und auch weil ich da war. Denn ich hatte Zeit. Soviel Zeit, dass ich bei der Warenannahme helfen konnte und den letzten LKW noch abgeladen hab, weil ich den Fahrer nicht bis zum nächsten Morgen warten lassen wollte. Weil mein System funktionierte.

Aber irgendwie hast du den Chef herum bekommen. Du, der du jeden Morgen eine Fahne hattest. Der das Hemd offen trug, damit man die Goldkette sieht. Die kleinen Schweinsäuglein über dem blonden Pornobalken. Geschieden. Wieso, das konntest du dir nicht erklären.

Ich bekam die Wahl. Die Schnittstelle zwischen Lager und Verwaltung bilden. Dabei hätte ich deine Arbeit locker mitmachen können. Aber ich hatte Mitleid mit dir. Weil du so eine bemitleidenswerte Figur abgabst. Du konntest noch nicht mal Englisch. Telefonate mit dem Ausland hast du mir überlassen. Schlussendlich wurde ich weg gelobt, wechselte die Firma. Weil es mir nie schwer fiel, etwas aufzugeben. Weil ich keine Angst habe. Anders als du, du kleine Luftpumpe, die aus Angst vor der Zukunft lieber wieder zurück ins Kaiserreich will. Und ich bekam einen Dienstwagen und die Firmenkreditkarte. Du bekamst eine Anzeige und die Kündigung wegen der vielen speziellen Kinderbilder auf deinem Firmenrechner. Selbst für deinen perversen Fetisch warst zu doof.

Und nun sieht man dich und die vielen anderen Idioten im Internet, wie ihr euren Hass herauskotzt in die virtuelle Welt. Dabei habt ihr alle nur Angst. Angst vor Veränderungen, vor etwas Neuem. Zumindest solange es nicht etwas zu essen ist. Und alle, die keine Angst haben sind auf einmal linksgrünversifft. Sind Teddybärenwerfer und Bahnhofsklatscher. Sind Gutmenschen.

Ja das bin ich. Ein Gutmensch. Einer der auch dann noch weiter macht, wenn er das x-te Mal aufs Maul gefallen ist. Der immer wieder an das Gute im Menschen glaubt. Außer bei dir. Ich sehe dir dabei zu, wie du die Bild kaufst und weiß, dass du ein kleiner Angstbeisser bist. Ich verachte dich. Und ich werde dich auch das kommende Jahr verachten.

 

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Aus dem Leben eines Heimerziehers

13 10 2017

Vorwort

Die Einrichtung, in der der Gemaux arbeitet ist fast so etwas wie eine Notschlafstelle.

Was eine Notschlafstelle ist? Nun generell sind das Orte, an denen sich obdachlose Jugendliche melden können, um einen Schlafplatz zu erhalten, sich duschen zu können und etwas Warmes zu sich nehmen können.

Um 18:00 Uhr muss sich dort der Jugendliche am Eingang einfinden um einen Platz zu ergattern. Sein persönliches Hab und Gut sollte er dabei am Körper tragen oder anketten, denn in den Notschlafunterkünften wird geklaut. Also Menschen, die nichts haben, beklauen Menschen, die genauso wenig haben. Oder machen andere Sachen.

Beim Gemaux ist das nicht so. Zwar müssen die Jugendlichen auch hier um 9 raus und dürfen um 18:00 Uhr wieder herein, aber sie haben ein eigenes Zimmer mit Bett und Schrank fest für sich. Hinzu kommt die Grundversorgung und die Möglichkeit sich und seine Wäsche zu waschen. Gebucht und bezahlt durch das Jugendamt. Dies bezahlt dann auch die Arbeit des Gemaux, der den Jugendlichen, die von sich aus kommen müssen, dann hilft.

Die Jugendlichen hier in der Schlafstelle, sind sogenannte Systemsprenger. Jahrelange Jugendhilfeerfahrung in verschiedenen Gruppen. Die Kids hier kennen alle pädagogischen Handlungsweisen und Tricks. Deswegen sind sie aus den anderen Gruppen herausgeflogen. Weil die dortigen Mitarbeiter nicht mehr klar kamen mit einem anstrengenden Jugendlichen. Oder weil der Jugendliche sich nicht mehr anders zu helfen wusste, als seine Wut am Mobiliar oder Mitarbeiter zu entladen. Oder weil er sich einer amateurhaften Selbstmedikation unterzog (BTM, Alkoholkonsum)

Alle eint eine Vita der Beziehungsabbrüche. Zum Elternhaus (meist eh nur noch die Mutter), zu Freunden, zu anderen Gruppen. Zyniker könnten hier ihre Bachelorarbeit unter dem Titel „Warum haben Heimkinder kaum, oder keine echten Freunde?“ schreiben und würden Enzyklopädiestarke Arbeiten abliefern können.

Wie der Gemaux mit solchen Kids arbeitet, versucht er jetzt in seinem Blog zu beschreiben.

Freitag, der 13.

Spätschicht. Arbeitsbeginn um 14:00 Uhr. Bis um ca. 22:00 Uhr, bis die Nachtwache erscheint. Und keiner der Jugendlichen austickt. Passiert meist bei Frischlingen. Es gibt zwei Arten von Frischlingen.

Die Einen kommen an und verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Meist kann man es schon beim Aufnahmegespräch beobachten. Entweder ist ein Pädagoge aus der vorherigen Gruppe dabei, oder direkt die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter vom Jugendamt. Die Jugendlichen selber sind jeh nach Vorarbeit der Betreuer gefasst, oder ungläubig. Gefasst sind meist diejenigen, die sich bewußt darüber sind, was vorher schief gelaufen ist. Ungläubig sind die, die meinten, es wird nicht so schlimm werden. Bis dann die Dienstautos gepackt sind und der Jugendliche direkt ins Auto gebracht wird zum Weitertransport.

Die Gefassten sind meistens direkt nach dem Aufnahmegespräch weg und müssen abends vermisst gemeldet werden. Richtige Karteileichen entwickeln sich, wenn der Jugendliche erst gar nicht dabei war, um hier aufgenommen zu werden. Dann werden nur die persönlichen Sachen abgeladen, der Schriftkram erledigt und der Jugendliche abgängig (vermisst) gemeldet.

Die ungläubigen Frischlinge ticken gerne aus. Der erste Abend im „Knast“, in der Scheißgruppe, im Asiladen.
Das führt bei denen dann zu Konflikten, die selten mit Worten ausgetragen werden. Und wenn es Worte gibt, dann meist Nettigkeiten wie „Du Hurensohn, ich fick deine komplette Familie, ich bring Euch alle um, ich scheiss auf dieses verfickte Jugendamt, Die Schlampe hat mir noch nicht mal Bescheid gesagt, dass ich in diesen Wichsladen komme. Die Fotze hat mich einfach hier hin gebracht. Die Drecksviecher in meiner alten Gruppe haben mich einfach rausgeschmissen.“-Beispielsweise.

Gemaux schweift ab.

Freitag, Spätdienst. Der Frühdienst hat Freitags meist mit den Jugendämtern, Vormündern und Schulen zu tun.

Nachmittags passiert das auch, aber der Fokus liegt auf 18:00 Uhr, wenn die Einlasszeit ist. Alles was die Jugendlichen den Tag über draußen aufgestaut haben, entlädt sich in der Zeit von der Fütterung bis zur Bettruhe.

Wunsch und Wirklichkeit. Gewünscht werden Jugendliche, die vollwertige Mitglieder der Gesellschaft werden. Also zumindest eine Schulausbildung und eine beginnende Berufsausbildung vollziehen. Dies sieht die Sozialpädagogik in ihren Elfenbeintürmen und die Landesregierung vor.

Die Wirklichkeit sieht so aus:

N ist ein 17jähriger Junge, der schon in der Grundschule gelernt hat, dass man sich nicht mehr rühren sollte, wenn man Prügel bezieht. Aber der Boden war ihm zu kalt und zu dreckig, deswegen hat er verinnerlicht, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Da ihm aber niemand beigebracht hat, wann es besser wäre, mal klein beizugeben und wann Reaktionen überzogen sind, empfindet N alle Kritik und Hinweise als Angriff und reagiert dementsprechend. Mittlerweile empfindet er das Leben selbst als Angriff. N ist nicht unintelligent. Seine Zeugnisnoten sehen durchaus gut aus. Aber wenn man sich schon vor der Schule gegen andere zur Wehr setzen muss und sich durch Prügel schützt, dann geht man irgendwann nicht mehr zur Schule. Denn der kleine Zweifel in ihm nagt, als Zeichen von Intelligenz. Er weiß genau, dass es Scheisse ist sofort auf alles und jeden einzuschlagen. Aber erlernte Verhaltensmuster sind schwer abzulegen. Und keiner zeigt ihm Wege diesem Teufelskreis  zu entfliehen. Wenn einem dann noch bewusst wird, dass die eigene Mutter viel ungebildeter als man selbst ist und den größeren Bruder vorzieht, brechen existentielle Vertrauensbasen zusammen. Beziehungsweise entstehen erst gar nicht. N baut regelmäßig Mist. Von Sachbeschädigung, über Schwarzfahren, bis BTMkonsum ist außer Mord alles dabei. Daher wird N demnächst in einer „Sammelverhandlung“ für all die kleinen gesammelten Ordnungswidrigkeiten und Straftaten gerade stehen müssen. Und er kam zu uns.

Die Einrichtung, in der der Gemaux arbeitet ist die letzte Station vor der Brücke. Oder dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB). Von 10 Jugendlichen sieht man, wenn es gut läuft, bei EINEM/EINER, dass die Zukunft eventuell nicht mit 27 endet. Ob mit einer Spritze im Arm, dem Sprung vor den Zug, oder auf einem der vielen Strassenstriche.

Ausnahmslos alle, die hier sind, haben Angst. Angst vor ihrem Leben, vor ihrer Zukunft. Alle möchten nichts lieber als wieder nach Hause zur Mutter und nochmal von vorne anfangen. Aber Mama hat schon lange keine Kraft mehr. Selber meist aus einem Teufelskreis von Schulverweigerung und früher Schwangerschaft stammend, hat Mama auch gar keine Werkzeuge mitbekommen, um ihrem Nachwuchs Wege aufzuzeigen. Von den Vätern sprechen wir nicht. In zwei Jahren hier hat der Gemaux EINEN Vater kennengelernt, der an sich gearbeitet hat und sein Leben (und das des Kindes) auf die Reihe bringen wollte. Klappte auch nicht, aber zumindest war der Versuch da.

Jetzt sitzen sie beim Gemaux. Vor einem großen alten dicken Mann. Bisher kannten sie solche Männer nur als Prügler, Säufer, Vergewaltiger, oder alles in Einem.

Der Gemaux hat sich angewöhnt, die dicken Akten der Frischlinge nicht zu lesen. Außer die wichtigen Informationen, wer der Arzt, der Vormund, der Sachbearbeiter ist, interessiert den Gemaux die Vergangenheit nicht. Wozu auch. Was passiert ist, ist passiert. Die Jugendlichen werden schon wissen, wann sie reden wollen. Hier gibt es keine Bespaßungsangebote mehr. Nur Langeweile. Und erstmal kein Geld. Keine Möglichkeit wegzukommen, wenn sie nicht schwarzfahren wollen. Wird ja auch immer schwerer. Abends darf man nur noch vorne gegen Vorlage des Tickets einsteigen. Also laufen. Und wenn erstmal der Handyakku leer ist, ist auch vorbei mit Musik, die die eigenen Gedanken vorher betäubt hat. (Anm. des Verf. : Wer schweigsame Jugendliche zum Reden bringen will, fährt mit ihnen alleine Auto und lässt dabei das Radio aus und schweigt) Stille ist der Feind der Jugendlichen. Stille zwingt zum Nachdenken. Nichtstun zwingt zum Reflektieren.

Tbc.





Prüfungen

14 07 2017

Im Leben muss alles geprüft werden. Das fängt ja meist schon vor der Geburt an. Da wird schon mal geprüft, ob die Frau schwanger ist. Mittlerweile per Schnelltest. Dann wird die gesamte Schwangerschaft lang geprüft. Bis zur Geburt. Da wird dann geprüft, ob man lebendig ist. Dieser Test geht schnell.

Im Kindergarten wird geprüft, ob man sprechen und geradeaus gehen kann. Es wird überprüft, ob man sich altersgemäß entwickelt. Man selbst fängt da auch schon an, zu überprüfen. Doktorspiele halt.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht was Bessres findet. Von den Prüfungen während der Schule ganz zu schweigen. Prüfend beäugt man die Leistungen des Schülers. Der Schüler prüft seinen Stand im Klassenverband und wie weit sich die Mädchen entwickelt haben. Die Mädchen prüfen wie weit sie hinter den anderen Mädchen zurück liegen, sowohl bei der Entwicklung, als auch bei den Zensuren. Alles prüft sich. Auch die Natur prüft sich. Schmeckt das? Kann ich hier wachsen? Ficken oder Fighten?

Worauf will der Gemaux eigentlich hinaus? Weiß er selbst nicht so genau. Außer, dass er morgen wieder geprüft wird.





Wachsen er?

27 02 2017

Der Gemaux arbeitet ja in der Jugendhilfe. Nun ist er in einer Einrichtung, die es erlaubt, dass die Nachtdienste von studentischen Hilfskräften übernommen werden. Das ist insofern ein Luxus. Denn auch wenn man abends um 22:30 Feierabend macht und am nächsten Morgen um 07:00 Uhr wieder im Dienst erscheinen müsste, nichts ist schöner, als die Nacht im heimischen Bett zu verbringen.

So begab es sich, dass der Gemaux der anwesenden Nachtwache die Tagesgeschehnisse übermittelte. Als dies vollbracht und beide sattsam gefüllt mit lebenswichtigen Informationen über die Befindlichkeiten der bewohnenden Jugendlichen, fragte der Gemaux just ebendiese Nachtwache, ob der Gemaux wohl in einem Etablissement zu Gast sein könne, welches die heimatliche Jugend zum Zwecke der Brautschau und Verlustigung aufsucht. Die Nachtwache, ein junger Mann mit bemerkenswerten Ausmaßen, der in anderen Zeiten seinen Lebensunterhalt gewiss mit Schwert und Schild verdient hätte, maß den Gemaux mit schätzendem Blick ab und sprach: „Du schon“

Fragend hochgezogene Augenbraue und die misstrauische Miene veranlassten den Berg dann zu dem Nachsatz: „du wirkst halt nicht so alt“

Nun wusste Gemaux mit dieser Aussage erst einmal schwer umzugehen. Ein grundsätzliches Problem des Gemaux ist es ja, dass ihn Lob selten erreicht. Nicht weil es nie ausgesprochen wird. Es scheint eher so, als ob die Synapsen des Gemaux’schen Gehirns Lob in erster Linie als Betrug wahrnehmen.

Also begab sich Gemaux in die eigene Kutsche und machte sich auf den Heimweg zu Kind und der Einzigen.

Während der Fahrt grübelte Gemaux darüber, was der Ausspruch oben genanntem Kollegen zu bedeuten hatte. War der Gemaux etwa nicht erwachsen? Die Anzahl der Lebensjahre sprachen etwas anderes. Die Adoleszenz lag schon lange zurück. Die Haare an den Seiten und am Kinn zeigten sich schon in neutralem Weiß. Kein Grau, es scheint, dass Gemaux‘ körpereigenes Keratin nur schwarz oder weiß kennt. Engstirnige Follikel, die sie sind,  überspringen sie die demokratische Sichtweise, mit ihren vielen Grauschattierungen. Schwarz oder Weiß. Basta.

Auch die Haut legte sich zum Zwecke der Oberflächenvergrößerung und mangels Spannkraft schon die zerebrale Struktur zu. Erste Falten um die Augen und die Wangen. Jung scheint der Gemaux wirklich nicht mehr. Äußerlich.

Woran mag es also liegen, dass der Mittzwanziger dem Gemaux zugestehen mag, dass er die avisierte Örtlichkeit aufsuchen könne, wenn es ihm selber nichts ausmacht, deutlich jüngerem Publikum ansichtig zu werden?

Dieses Problem bedurfte des Gemaux‘ unbiologischem Bruder. Seit dem 6. Schuljahr kennt und vertraut man sich und trifft sporadisch aufeinander.

Also traf man sich, um dem Sex alternder Männer zu frönen, zu einem guten Essen. Ob der Bruder auch das Gefühl habe, dass der Körper zwar schon deutliche Verschleißerscheinungen aufweist, der Geist aber nicht mitgealtert ist. Quasi defacto das Gefühl vorherrscht, man wäre noch 20 mit 25 Jahren Bonuserfahrung.

War es eine Form von Stillstand? Eine fehlende Weiterentwicklung? Eine Stasis, hervorgerufen durch Erlebtes? Oftmals kommt dem Gemaux ja der Gedanke „Been there, done that“. Schuldig sprechend könnte man den eher unsteten Lebenswandel des Gemaux in der Jugend unter dem Motto: “man muss alles mal ausprobiert haben, damit man weiß wie es ist“

Gemaux ließ wenig anbrennen. Aber machen einen nicht gerade die Erfahrungen zu einem Weisen? Das Erlebte zu einem Wissenden? Der Gemaux machte nie denselben Fehler zweimal. Meistens steigerte er die Peinlichkeit und Intensität deutlich. Aber auch daraus lernte Gemaux.

Was bedeutet also „erwachsen“? Was sorgt dafür, dass Jugendliche einem Silberrücken zutrauen, sich auch mit weit jüngeren Artgenossen so gut auszukennen, dass diese ihn nicht auslachen?

Mit Schrecken dachte Gemaux an sein Erlebnis aus der Jugend zurück, als er in einer Großraumdiskothek den (Alb-)Träumen verflossener Jugend ansichtig wurde. Wo 40jährige sich anzogen, wie sie dachten, dass 20jährige sich so anziehen und verhalten. Peinlich berührt betrachte Gemaux das schüttere Haupthaar am anderen Ende der Theke und den verzweifelten Blick in den Spiegel eben desjenigen, der so vehement auf der Suche nach einem Weibchen war. Nein so endet Gemaux nie, dachte er.

Nun ist Gemaux selber dort und zumindest scheint es, dass er nicht so verzweifelt aussieht. Also legte Gemaux die Aussage der Nachtwache unter Lob ab. Und ging mit seinem „Bruder“ auf eine Ü30 Party. Sicher ist sicher.





Ab durch den Höcke

13 02 2017

Der BerndBjörn soll ein Parteiausschlussverfahren über sich ergehen lassen.

Nach seinen debilen Äußerungen zur Gedenkkultur der Deutschen, wird es selbst dem Gauland und der Petry zu heiß.

Doch warum eigentlich? Steht nicht ganz klar in der Agenda der AfD, dass gezielte Grenzüberschreitungen kalkuliert sind? Das hat er ja mit Bravour vollzogen.

Leider ist der Gegenwind mittlerweile auf Orkanstärke. Nachdem Frau Kepetry mit ihrem Pretzell eine gelebte Patchwork-Familie gebildet hat, -die Beiden sich um ihre Landesvorsitzposten Gedanken machen müssen weil das deutsche Recht (welches sie ja durchsetzen und verschärfen wollen) nunmal sagt, dass der Landesvorsitzende auch im Land seinen Wohnsitz haben muss-, wird es haarig im Bundesvorstand.

Beatrix von Storch versucht noch mit der ein oder anderen Talkshowpräsenz auf andere Politiker abzulenken, der Gauland wird immer fauler auf seine dementen Tage.

Mit jedem Tag schauen die Nachrichten auf diese Alte-naive Partei und mit jedem Tag offenbart sich mehr, dass es sich nur um ein Konglomerat aus sozialen Nieten handelt, die in die Partei gegangen sind, weil sie auf Posten scharf waren. Leute wie den Anwalt, der die Uhrzeit nicht von dem Redezeit-Timer unterscheiden kann.

Die Umfragewerte sinken. Laut neuester Wählerumfrage sinkt die AfD auf 10%. Nun hat der Gemaux die leise Hoffnung, dass der besorgte Wähler erkennt, dass mit der AfD keine Änderung der Politik eintritt. Das auch in dieser Partei nur Leute sitzen, die auf seine Kosten mehr Kohle haben möchten.

Die AfD ist nichts weiter als eine Mogelpackung. Sie gaukelt dem einfachen Bildzeitungsleser vor, dass es besser würde mit ihr in aktiven Entscheiderpositionen. Deswegen hat sich Heinz von nebenan nun auch ein Smartphone geholt, damit er auf Facebook immer die neuesten Nachrichten zu seinem Denken erhält. Weil er hofft, dass er durch seine Teilnahme an sozialen Netzwerken endlich Einfluß gewinnt. Und so postet er fleissig drauf los, lässt seine Tiraden ab, weil er denkt, dass seine Aussage keine Folgen hat. Bis der Schrieb vom Amtsgericht kommt, wo er die Verurteilung liest. Wegen Volksverhetzung, Beleidigung, Aufruf zu einer Straftat. Und auf einmal wird er stiller. Huch, was ich da getippt habe, haben andere schriftlich. Das wurde nicht nur einfach beim Stammtisch gesagt, das wurde ins WWW verschriftlich. Und das WWW vergißt nichts.

Nun kann man auch hier das Positive sehen. Dem Gemaux kommen schon lange keine NAchrichtenanfragen mehr zu, wo die üblichen Phrasen wie „LAss mal treffen, dann..“. „Wenn wir an der Macht sind, dann stehen wir vor deiner Tür“, etc. sind. Heinz der AfD-Fan wird ruhiger. Denn die Supermakrtregale sind immer noch voll. Die Frauen werden nicht täglich auf offener Straße verwegewaltigt (nicht mehr als sonst auch, was schon vor den Flüchtlingen schlimm genug war) und gestohlen wird auch meist nur von christlichen Banden aus Unganrn/Rumänien/Bulgarien. Und die sind EU-Mitglieder. Bomben explodieren auch nicht täglich. Verdammt, die Welt geht gar nicht unter.

Bitte den Gemaux nicht falsch verstehen, was an Anschlägen passierte ist tragisch und dürfte so nie passieren. Aber Gemaux hat mehr Angst davor, überfahren zu werden, wenn Heinz besoffen ins Auto steigt, als durch eine Bombe hochzugehen.

Manchmal lohnt es sich wirklich abzuwarten. Noch einen Monat oder zwei und der AfD Spuk ist vorbei.

 

 





Alternativ für Debile

21 01 2017

Na, flaues Gefühl im Magen?
Okay, könnte von gestern Abend kommen, als der Alkohol zu viel und das Essen zu schnell zu war.
Oder auch ein Betrachter der Sozialen Medien? Stichwort Björn Bernd Höcke?

Mussten Sie sich auch spontan übergeben, bei dem was der STUDIERTE PÄDAGOGE FÜR GESCHICHTE da abließ?
Gemaux zumindest musste es. Erst so im Nachhinein fiel ihm der Passus der AfD wieder ein, womit in kontinuierlichem Takt eine neue Provokation heraus gelassen werden sollte, die man im Nachhinein ja wieder relativieren kann. Schmallippe Joseph Höcke hat in bester Björn Goebbels Manier sämtliche Benchmarks für sich beansprucht. Da kann Trixi von Marabu (aasfressender Storchenvogel) ihre Fischaugen noch so sehr in die KAmera halten. Bernd Björn Höbbelsck hat erstmal Tatsachen geschaffen.
Frau Kepetry hat mit dickem UNEHELICHEM Babybauch ihres 5. Kindes (Mutterkreuz gab es ab wievielen Kindern?) kurz ein Dementi herausgehauen (schadet der Partei, gähn…war was?), aber das war dann auch schon alles. Parteiausschlussverfahren? keine Spur.

Und die debilen Fans dieses Haufens von Lebenslügen winden sich, denn ungeschnittenes MAterial der Rede fand den WEg ins Netz. Aber es bleibt ja noch die Wahrnehmungskeule. Gerne benutzt bei Sozialpädagogen, die auch schon mal ihre Schuld von sich weisen wollen. Eigentlich von jedem Deutschen. Denn es will nie einer gewesen sein, oder verantwortlich werden. Love-Parade-Unglück? Will keiner gewesen sein. Oder zumindest nur den kleinsten Teil der Schuld auf sich nehmen.

Und jetzt wird Gemaux prophetisch:

Nachdem die Alte Naive für Drogenabhängige endlich die, von ihren Fans herbeigesehnte, Machtergreifung vollzogen hat wandert Gemaux aus, oder geht in den Untergrund.
20 JAhre später werden dann alle noch lebenden Mitglieder und Mitläufer dieser Partei dann ihre goldenen Parteiabzeichen in den Gulli werfen. Dann werden sie nichts gewußt, gehört, gesehen, gesagt haben und generell total unschuldig sein. Wohlgemerkt: die mit dem goldenen ABzeichen. Die anderen leben dann nicht mehr, weil die Idioten, die jetzt mitbrüllen, an irgendeiner Front verreckt sind.
Und das Rad wird sich weiter drehen…in 80 Jahren gibt es dann wieder eine Alternative zur bestehenden Politik.

Und alles fing an mit dem Satz, den sich jeder sagte: „Was soll ich alleine schon ändern können.“

 





Jahresabschluß 2016

16 12 2016

Dem Gemaux geht dieses Jahr gehörig auf die Testikel.

Falls er es beschreiben sollte mit drei Worten: Bitte. Nicht. Nochmal

In diesem Jahr hat gefühlt so ziemlich jeder den Sittich gemacht, der mit seinem Musikstil in seiner Zeit herausragend war. Lemmy, Prince, Bowie, Sharon Stone, etc.  Vielleicht geht es ja nur mir so, aber irgendwie haben im Jahresverlauf eine Menge Promis gedacht: gut, da kommt nix mehr, ich mach den finalen Abgang.

Und überhaupt ging es richtig rund.  Schon zu Sylvester in Köln. Was haben sich die Leute aufgeregt. Komischerweise beschwerte sich in derselben Stadt zwei Monate später keiner über Grabschen, Antanzen, etc. Verrückt.

Die Menschen fühlen sich unsicher. Überhaupt ist fühlen jetzt das neue Wissen. Stichwort: „Wort des Jahres“ postfaktisch. Macht ja auch viel Sinn. Gemaux fühlt sich schwer reich und kerngesund. Also so im Groben und Ganzen. Die Realität sieht dagegen anders aus.

Und weil der Mensch fühlt, muss er seine Gefühle mitteilen. Viele fühlen sich jetzt so sicher, dass sie über Facebook hetzen, zu Morden und Brandschatzen aufrufen.  Ja auch dem Gemaux wurden schon persönliche Mitteilungen geschickt. Was er als persönliche Auszeichnung versteht.

Wortlaut in etwa bei allen: Nächstes Jahr wirst du dich noch umschauen, wenn wir erst vor deiner Tür stehen.

Vermutlich meinen sie die gefühlt schon gewonnene Bundestagswahl. Da fühlt sich der ein oder andere schon wieder als Blockwart und Lageraufseher. Falls man sich irgendwann mal gefragt hat, wieso es 1933 dazu kommen konnte, wozu es kam: Schauen Sie sich draußen um und hören sie sich um.

Natürlich haben die meisten Menschen Angst vor der Zukunft. Aber die ist schon längst da. Globalisierung ist für den Besorgtbürger nur solange gut, wie das T-Shirt schön billig ist. Wenn allerdings der chinesische Investor vor der Firmentür steht und klingelt, dann bekommt er es mit der Angst. Verständlich. Denn wenn das pakistanische Kind darunter leiden muss, dass Enrico Ronny aus dem Nahen Osten (die neuen Bundesländer) oder Kevin-Pascal aus dem Sozialverklappungssilo in Dortmund-Scharnhorst neue Treter für kleines Geld bekommt, dann ist das ist dem Deutschen wumpe.

Wenn die ganzen ehemaligen Sklaven des Niedrigpreissektors aber vor der Tür stehen und ihren Teil vom Kuchen haben wollen, dann heißt es HolladieWaldfee, was hat der Ahmed hier zu suchen?!

Und so wandern sie montags in Dresden im Kreis. Laufen auf Hochtouren beim AfD(Abscheideeinheit für Debile) -Parteitag und freuen sich über diesen Haufen, der es den „etablierten“ Parteien mal so richtig zeigen wird. Natürlich wird diese Partei gewählt. Denn das ganze Volk, also zumindest die gefühlte Mehrheit des Volkes, fühlt sich von der AfD (Alternative für Dumme) vertreten. Und wie herrlich politisch inkorrekt die immer sind. Das gefällt dem Bildleser und RTL-Abhängigen, der sich abgehängt fühlt.

Vielleicht hätte der Gemaux sich doch zurück halten müssen mit seinem Wunsch, dass es mal wieder eines Krieges bedarf. Die Lunten brennen schon überall. Und jetzt hat auch noch Donald Trump den Finger am roten Knopf. Keine Beherrschung über den eigenen Twitteraccount, aber die Zugangsdaten für Nuklearwaffen haben wollen. In der letzten „Die Anstalt“ wurde anschaulich dargestellt, wie es nächstes Jahr aussehen könnte. Dann wäre es richtig Zeit für echte Angst, aber dann mein kleiner besorgter Bürger, ist es zu spät.

Schauen wir uns die AfD (Auffangbecken für Defizitärhirne) doch mal genauer an und ihr Parteiprogramm.

An dieser Stelle folgen Fakten.

Die AfD (alte Naive für Dornum) wünscht eine Rückkehr zu alten Familienwerten. Alleinerziehende sollen bestraft werden, denn sie sind ja faktisch selber schuld an ihrem Zustand. Homoehen, etc. abgeschafft und Frühsexualisierung in der Schule verboten werden.

Das wird vertreten von einer Parteivorsitzenden, die ihren Mann (Pfarrer) mit 4 Kindern sitzen ließ, um sich mit einem Soziopathen aus NRW ins Bett zu schmeißen. Der wiederum hat auch seine Frau und Kinder für den Bubikopf aus dem Osten sitzen lassen. Und gewünscht werden viele kleine Schantalles, die  mit 16 schon einen Kinderwagen schieben und dabei auf ihr Smartphone mit Schutzhülle schauen.

Gauland ist auch schon mehrfach verheiratet. Er plädiert auch dafür, dass der Polizei mehr Rechte zugestanden werden und die Achtung vor dem Staat wieder wächst. Parkt aber regelmäßig falsch und fährt besoffen Auto.  Und überhaupt wollen sie die Wirtschaft in Deutschland wieder voran bringen. Wie genau, weiß wahrscheinlich keiner. Alle im Parteivorstand haben bisher eher durch Offenbarungseide, verschleppte Insolvenzen und Konkurse geglänzt. Höckebbels fällt da aus dem Rahmen. Der hat als verbeamteter Geschichtslehrer nur in der Vorlesung geschlafen, oder sich heimlich auf youtube Göbbelsreden angeschaut und als Karaoke, bzw Wichsvorlage angesehen.

Genau wie der Rest der mittlerweile installierten Abgeordneten.

Fühlt nur der Gemaux sich mächtig verarscht? Dieser Schmelztiegel der gescheiterten Existenzen aus D predigt Wasser, aber säuft hektoliterweise Wein. Von der CSU ist man das gewohnt, aber der bayrische Trachtenverein ist ja bisher wenig erfolgreich in Sachen Politik.

Auf die weiteren netten Kleinigkeiten, die dem besorgten Wähler aus dem Arbeiter und Armenkreis blühen, falls die blaubraune Suppe hochkocht, geht Gemaux nicht näher ein. Grob umrissen wird es für Reiche in D noch schöner und für die ohnehin schon abgehängten noch beschissener.

Also  wollen die lange nicht besorgt bekommenden Bürger quasi aus Protest über das schlecht schmeckende Getränk im Restaurant direkt aus dem Pissoir trinken.

Gratulation dazu.

Und es wird eng für die Demokratie. In Frankreich macht sich Marine le Pen bereit. Geert Wilders in den Neiderlanden (bewusster Tippfehler) hat unlängst eine Verurteilung erhalten, darf also wahrscheinlich nicht mehr kandidieren, aber auch da geht’s rechts rum.

Über Polen und Ungarn mag man den Kopf schütteln, aber sinniger wäre es weniger Geld aus dem EU-Topf  zu schütteln. Der Sultan vom Bosporus scharrt auch schon mit den Militärhufen und probiert sich als Diktator. Putin ist eh außer Konkurrenz.

Die Welt geht vor die Hunde, Mädchen. Traurig aber wahr (Kraftklub).

Gemaux macht am besten den Waldpädagogen und geht mit Frau+Kind irgendwohin, wo der große Knall nicht ganz so laut ist.